Tarn Zuflucht meiner Seele -Reisebeschreibung

Urlaub

Tarn, Zuflucht meiner Seele

Tarn Zuflucht meiner Seele => Urlaub in Südfrankreich

Urlaub am Tarn in Südfrankreich

Der Tarn, ein Fluss im Centralmassiv in Südfrankreich, ist einer meiner absoluten Lieblingsflüsse. Reines Balsam für meine Seele sind die Tage, an einem Privatstrand in den Schluchten des Tarns im Depatement Lozére.

In vielen Kurven windet sich der Fluss durch die kleine Tarnschlucht.

Viele Kilometer sind linksseitig schroffe unbehauene Felsen, mal mit kleinen Höhlen, Auswaschungen, mal abgerundet, mal spitz, je nach Wasserstand.

Die Wasserqualität ist sehr klar.

Beim Schwimmen oder Paddeln kann man fast immer bis auf den Grund, des stellenweise recht tiefen Tarn sehen. Unter Booten huschen viele Fische in allen Größen. Sie schwimmen um die Felsen, die unter der Wasseroberfläche zusehen sind. Man hat den Eindruck, man schaue in ein riesiges Aquarium.

Durch die klare Qualität des Wassers, wird die wirkliche Tiefe dieses Flusses oft falsch eingeschätzt. Abends, in der Dämmerung kann man Bieber im Fluss schwimmen sehen. Rechtsseitig ist ein mehr oder weniger breiter, steiniger Strand, an dem sich eine kleine Straße anschließt. Sie gehört mit den bizarr geformten Felsformationen und den schmalen Tunneln, engen Kurven und einer genialen Aussicht zu meinen Lieblingsstraßen.

Kleine ursprüngliche Dörfer in der Tarnschlucht wie St. Enimie, La Marlene, Les Vignes und le Rozier ergänzen die absolut malerische Landschaft. Dazwischen liegen einzelne Weiler oder Höfe rechts und links am Fluß. Diese sind meistens mit Autos nicht anzufahren. Häufig führt nur eine Materialseilbahn über den Fluss Menschen müssen mit Booten übersetzen.

Viel Phantasie braucht man nicht um Figuren in den Felsen sehen. Jahrhunderte lang wurden sie von Wind und Wasser geformt.

Sie segeln bei fast jedem Wetter. Bei schönen Wetter sieht man, wie sie sich von den Aufwinden vor den Felsen hoch schrauben oder sie schweben von den Winden getragen über das Tal.

Die Geier, so unbeholfen, wie sie am Boden aussehen, so elegant und majestätisch sind sie in den Lüften. Im benachbarten Jontetal gibt es Bergwege, auf denen man auf einer Höhen mit großen Vögeln ist. Das Rauschen ihrer mächtigen Flügel oder ein einzelner Flügelschlag sind manchmal zu hören. Sonst huscht nur ein Schatten über den einsamen Wanderer. Doch keine Angst Geier sind Aasfresser.

 

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