Korsika 2 – Weiterfahrt zu den Blutinseln

Korsika 2 Weiterfahrt zu den Blutinseln

=>Iles Sanguinaire

Korsika 2 => Weiterfahrt zu den Iles Sanguinaire

Weiterfahrt zu den Blutinseln auf Korsika, heiklein.de
Korsika 2 und weiter gehts

Im Laufe der Woche unternahmen wir noch viele schöne Tagestouren zum Beispiel zur Calanche mit den skulpturartigen Felsformationen.

Blick vom Strassenrand
Calanche – mit ihren skurril geformten Steinformationen

Einer der schönsten Strände Korsikas, war für uns der Strand von Ficajola. Die Fahrt dahin war ein Genuss, weil jeder Ausblick auf das Mittelmeer ein Genuß war. Das Wasser und der Strand lagen paradiesisch vor uns und präsentierten sich uns in gewohnt sonniger Art. Wir genossen Sonne und Meer in vollen Zügen.

hellblau schimmerndes Wasser am felsigen Strand
kristallklares Wasser

Über kleine verschlungene, korsische Panoramastraßen fuhren wir, an einem anderen Tag, durch das herrliche Naturschutzgebiet Scandola.

Fjordansicht
magisches Licht

Nicht nur die Strände boten unzählige Bademöglichkeiten, auch die Gumpen der Flüsse wie der Fango waren immer willkommene Erfrischungen.

Jede der oben angegebenen Touren ist eine Geschichte und gefühlte tausend Fotos wert.

Das Licht über dem Meer fand ich magisch, es war ein blau lila Ton, den ich so bis jetzt noch nicht wahrgenommen hatte.

in blaues Licht gehüllter Küstenabschnitt
traumhafte Aussichten

Korsika bot uns ein Traumwetter, warm bis heiß am Tag und in den Nächten kühlte es zeitweise sehr ab. Somit konnte es garnicht besser sein.

Unsere Weiterfahrt ging in küstennähe südwärts der Insel Korsika.

Der Wellengang an den Stränden war wieder sehr hoch. Fast überall sahen wir die roten Fahnen wehen, sie zeigten ein Badeverbot an.

weiß schäumende Brandung
imposante Wellen

Die starke Brandung war gepaart mit dem klaren sonnigen Wetter, so sorgte sie immer wieder für traumhafte Ausblicke auf das Meer und die Küste. Hinter jeder Kurve, Steigung oder Gefälle warteten neue Motive, einer schöner als der andere.

In einer geschützten Bucht fanden wir eine ideale Picknickstelle, natürlich war auch ein kurzes Bad in der Brandung möglich. Gestärkt und erfrischt ging es anschließend weiter.

Weil wir gegen Nachmittag zu einer ungünstigen Uhrzeit ankamen, war die Durchfahrt durch Ajaccio etwas mühsam und der Besuch hier viel etwas zu kurz aus.

steiniges Ufer in der Ferne, erscheint die Inselwelt
felsige Aussicht auf die Inselwelt

Wir fuhren zügig weiter zum Golf von Ajaccio mit den Blutinseln, Iles Sanguinaires.

Illes Sanguinaires

steiniger Hügel mit Genueserturm
Genueserturm

Hier fanden wir schnell einen Parkplatz und nach einer kurzen Kaffeepause, folgten wir einen kleinen Fußweg zum Kap und zum Genueserturm.

schwarzer, spitzer, blumenartiger Fels in der Brandung
atemberaubende Brandung

Neben uns tobte eine atemberaubende Brandung. Sie bot immer wieder jede Menge Gelegenheit zum Fotografieren und Staunen. Die feuchte Gischt erfrischt uns immer wieder. Nur meine Kamera mußte ich oft vor dem salzigen Nass schützen, denn Fotos schoss ich jede Menge.

tobende Brandung am felsigen Küstenabschnitt
gigantische Aussicht

Die Felsen am Strand boten viele interessante Kletternmöglichkeiten.Viele Routen war hier geschraubt, diese waren sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene ideal zu klettern.

Kletterfelsen in der Sonne, in der Ferne das Meer
Kletterfelsen

Auch wir nutzten hier die Gelegenheit zum Klettern. Das schöne, griffige Gestein lag warm und abgerundet in der Sonne. Leider blieb uns nicht viel Zeit, denn mit schönen Momenten vergeht die Zeit noch schneller.

Wasser und Felsen
entfesselte Natur

Etwas höher gelegen an einer Steilwand fanden wir eine grandiose Stelle zum Übernachten. Zum Abendessen bot sich uns eine zauberhafte Kulisse. Die Brandung traf mit starken Wucht die schwarzen, spitzen Felsen. Es übertraf alles, was wir vorher gesehen hatten. Die Luft war erfüllt vom Tosen, Gurgel und Pfeifen, immer wieder spürten wir auch die kühle feuchte Gischt. Die Lippen schmeckten nach kurzer Zeit salzig.

Mittelmeer
Wellen und Meer

Lange bestaunten wir die ungestüme Natur. Als absoluter Höhepunkt zauberte sie uns noch einen Sonnenuntergang mit Farben, die kaum zu beschreiben waren. Die vorgelagerten Blutinseln zeigten sich uns jedoch nicht in blutrot, wie es ihren Namen entsprechen würde, sondern rabenschwarz.

Die vielen Eindrücke des Tages machten irgendwann müde und trotz starke Brandung schlief ich schnell ein.

 

 

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